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Pressestimmen

rga. Artikel vom 26. Juli 2011

Eine runde Sache war das Sommerkonzert der „Germania "langer. Die Zuschauer in der Aula der Sophie Scholl Gesamtschule waren restlos begeistert von dem erfrischenden Programm des Remscheider Chores. Eine Zugabe reichte dem Publikum nicht.

Gut aufgelegten Sängern gelingt einfach alles

Der Männerchor „Germania" lieferte den Beweis, warum man das starke Geschlecht einfach mögen muss.

Von Sabine Naber

Remscheid. Dass Männer auf dieser Welt einfach unersetzlich seien, heißt es in einem Lied von Herbert Grönemeyer. Weil der Remscheider Männerchor „Gernania" offenbar ähnlich denkt, war das Sommerkonzert überschrieben mit .“Männer mag man eben". Und so, wie die gut aufgeben Sanger am Samstagnachmittag in der Mensa der Sophie-Scholl-Gesamtschule in Form waren, konnten die Zuhörer das zumindest für diese Männer auf der Bühne wohl unterschreiben. Temperamentvoll wie einfühlsam dirigiert von ihrer langjährigen Chorleiterin Claudia Rübben-Laux, präsentierte die „Germania" ein so schwungvolles Programm, dass den rund 300 Zuhörern die Zeit wohl wie im Flug verging. Ob Lieder aus Musicals, Schlager, Volkslieder oder ein Marsch - an diesem Nachmittag gelang den mehr als 50 engagierten Sängern einfach alles. Schmissig und selbstbewußt schilderten sie musikalisch, warum man die Männer eben mögen muss: „Weil wir der Nabel der Welt und so verwegen sind".

Extra-Applaus für den Solisten

Gäste waren Professor Werner Kämmerling, der die Sänger hervorragend am Klavier begleitete, sowie Solist Dietrich Kämmler. „Mit nem kleen“ Stückchen Glück" zog er die Zuhörer in seinen Bann.

Bravo-Rufe der begeisterte Zuhörer auch für den eindrucksvollen Auftritt von Chormitglied Werner Franken, der sowohl an der Klarinette als auch am Saxophon brillierte.

Klar, dass sich das Publikur nicht lange bitten ließ zum Extra Applaus. Standing Ovations gab es nach dem „Deutschmeister-Regimentsmarsch", der zum Schlus gesungen wurde. Die Zugabe, ein Lied von den „Black Fööss", wa erst der richtige Abschluss. Für ein Konzert, das einfach gute Laune verbreitete.

bm Artikel vom 25.07.2011

Solche Männer mag man eben

Nicht nur mit dem Titel, sonder vor allem mit dem Inhalt seines Konzerts traf der Männerchor Germania am Samstag den Nerv seines Publikums Mehr als 300 Gäste ließen sich gut unterhalten, applaudierten heftig und riefen auch schon mal „Bravo".

VON STEFANIE BONA

Wenn 50 Männerkehlen mit viel „pa-dumm. pa-dumm" und „schrumm. schrumm" ihre eigene Wichtigkeit beschwören, mag man ihnen diese Selbstgefälligkeit nicht übelnehmen. Im Gegenteil:Für ihr durchweg aus der leichten Muse gestaltetes Sommerkonzert regnete es Applaus für die Sänger des Remscheider Männerchors (MC) Germania, die in der Mensa der Sophie-Scholl-Gesamtschule mehr als 300 Gäste begrüßten ..Männer mag man eben" hatten die Sangesfreunde ihren Auftritt nach dem gleichnamigen Titel des Pop-Songs von Hans Unterweger überschrieben.

Mit Solisten und eigenen Musikern

Dass et der Damenwelt genauso gerne huldigt, bewies der Chor mit einer flotten Hommage an eine gewisse Dolly', die Musicalfreunden hinlänglich bekannt sein durfte. Unter Leitung von Claudia Rübben-Laux gestalteten die Sanger ein kurzweiliges Programm, das einen weiten Bogen vorn Volkslied über den Schlager bis zur Vangelis-Hymne „Conquest of Paradise" schlug. Roxfans kennen dm Titel durch Henry Maske, der zu den gewichtigen klängen zu seinen WM-Kämpfen in den Ring marschierte.

Höhepunkte hatte das Konzert reichlich. Da war zum Beispiel das legendäre „Ol' man River" aus dem Musical „Show Boat". mit dem Solist Dietrich Kämmler mit profundem Bass und viel Gefühl die Zuhörer in seinen Bann zog. Kein Husten, kein Tuscheln, kein Papierrascheln war zu hören, als der Sänger die berühmte Weise vortrug, deren Vortrag das Publikum mit tosen dem Beifall und Bravi honorierte.

Der MC Germania tat sich besonders mit dem wohl bekanntesten Rentner-Song hervor. Den Udo Jürgens- Evergreen: “Mit 66 Jahren" schmetterten die Sänger in einer gelungenen Chor-bearbeitung schmissig und mit hörbarem Spaß in den Saal. In Werner Kammerling hatten sie einen geübten, engagierten Begleiter, der sich auch als aus gezeichneter Jazz-Pianist vorstellte. Für instrumentale Intermezzi war weiterhin aus den Chorreihen gesorgt. Werner Franken bewies seine Vielseitigkeil auf Saxofon und Klarinette und unterhielt die Konzertgäste mit einem Potpourri aus den schönsten Broadway-Melodien.

Offenkundig ganz neu im Repertoire der Germania ist der englisch-sprachige Chorgesang. was Chorleiterin Rübben-Laux besonders lobend hervorhob. Bei der Zugabe verlegten sich die Sänger hingegen lieber wieder auf heimische Gefilde Dei Black Fööss-Hit „Unsere Stammbaum" kam im lupenreinen Kölsch daher und war ein klangvoller Abschluss eines heiteren, abwechslungsreichen Konzert nachmittags.

rga Artikel vom: 07.03.2011

Ein Theater voller Narren

Von Elisabeth Erbe

"Zum Königssee will mein Mann nich mehr hin, wegen der Mücken. Verschteh ich nich, so umschwärmt war der noch nie". Anita Donsbach, in einer Zinnwanne stehend, ließ mit ihrer Büttenrede das Zwerchfell vibrieren.

Von anfänglichen Problemen mit dem Mikrophon ließ sie sich nicht stören. Am Freitag- und Samstagabend luden der Frauenchor Remscheid und der Remscheider Männerchor "Germania" in Kooperation mit dem Männerchor Harmonie Remscheid Handweiser zu einer bunten Karnevalshow "Remsched Knatsch verdötscht!" ins Teo Otto Theater ein.

Zum Auftakt marschierten die beiden Chöre mit "Mer losse dr Dom in Kölle" auf die Bühne und glänzten mit prachtvollen Kostümen. Das Publikum war sofort dabei und Clowns, Mönche und Teufelchen hackten sich schunkelnd ein.

Chorleiterin Claudia Rüben-Laux moderierte den Abend mit viel Witz und Charme im bunten Clownsmantel. Quer durch die Facetten des Karnevals war alles dabei und ließ das Narrenherz höher schlagen. Carlo Morelli hätte glatt als echter Prinz durchgehen können, als er "Eimol Prinz zo sin" sang. Das "Family-Quartett" bestehend aus Oma, Mutter, Kind und Enkelkind war dem Wilden Westen entlaufen und trällerte fröhlich "Ich brauch' kein Cabrio" dem Publikum entgegen.

Die Stimmung stieg weiter. Bei den Chorvorsitzenden Katrin Werth und Katja Herrmanns (Am Bickendorfer Büdche) hielten es die Narren auf den Stühlen nicht mehr aus und standen spontan auf, um hüftenwackelnd mitzutanzen. Zu den Highlights gehörten die artistischen "Rheinveilchen", die für schwungvolle Tanzeinlagen sorgten und lautstarken Beifall ernteten. Weitere Beweise für närrischen Frohsinns lieferten die Zwitscherköppe, Christiane Mäuler (im Schalke Trikot), Herrmanns-Family und die Schluchtenjodler. Das Publikum sang jedes Lied gerne mit, so dass es mit den Chören zur Einheit verschmolz.

Der Song "Mit 66 Jahren" wurde allen gewidmet, die dieses Jahr eben 66 Jahre werden. Einige Gäste standen da auf und ließen sich vom Publikum gebührend feiern. Manfred Heynen beispielsweise, noch 65, wird im November 66, sprang vom Sitzplatz hoch und tanzte euphorisch mit. Seit 23 Jahren veranstalten die Chöre die bunte Karnevalsshow und lassen für ein paar Stunden alle Sorgen vergessen.

BM Artikel vom 07.03.2011

Feierlaune bei kölschen Hits

VON STEFANIE BONA - zuletzt aktualisiert: 07.03.2011

Remscheid (RP) Karnevalslieder heizten die Stimmung beim Konzert des Remscheider Frauenchores und des Männerchores Germania ein. Die närrische Veranstaltung mit dem Titel "Knatsch verdötscht" lockte viele kostümierte Jecke ins Teo Otto Theater.

Lange, bevor es im zur Karnevalshochburg umfunktionierten Teo Otto Theater richtig losging, ließ der Club der Teufelinnen im Publikum die Sektflasche kreisen, Cowboys und Indianer holten das Lasso raus, und die Tontechniker orderten erfolgreich noch mal schnell 'ne "wunderbare Pizza". Groß war die Vorfreude auf das traditionelle Karnevalskonzert des Remscheider Frauenchors und des Männerchors Germania, die am Wochenende gleich zweimal mit einem fulminanten Programm für Hochstimmung im Remscheider Musentempel sorgten.

Bühnenbild war eine Augenweide

Eine Augenweide das bunte Bühnenbild, vor dem sich weit mehr als 100 prachtvoll verkleidete Sangeskünstler tummelten. Gemeinsam mit aufwendig kostümierten Narren im Saal war man sich einig: "Dat Hätz von der Welt is Remscheid" – auch wenn das populäre Stimmungslied im Original dann doch eher die Domstadt im Sinn hat. Mit vielen bekannten Karnevalshits aus den vergangenen Jahrzehnten brachten die singenden Jecken ihre Gäste gehörig in Schwung und ein ums andere Mal auch auf die Beine.

Die erste Rakete des Abends gab's für das Frauenchor-Vorstandsduo aus Katrin Werth und Katja Herrmanns, die den Black Fööss-Gassenhauer "Am Bickendorfer Büdche" mit kölschem Zungenschlag und viel Temperament in den Saal schleuderten. Die Frauenchor-Teenies räumten mit gängigen Mallorca-Hits jede Menge Beifall ab, und Schalke-Anhängerin Christiane Mäuler outete sich mit kraftvollem Sopran als Torwart-Fan. Achim Stopka, der vom "Engel der Nacht" träumte, punktete hingegen bei der holden Weiblichkeit im Publikum, und die Germania-Sänger versicherten glaubhaft, dass das wahre Leben "mit 66 Jahren" ja erst anfange.

Auch die Bütt war bei der – neben dem Lenneper Straßenkarneval –wohl größten Faschingsveranstaltung auf Remscheider Boden gut besucht. Neben Angelika Zapp-Sander und Hartmut Hessmert sorgte Anita Donsbach mit ihren witzigen Familiengeschichten für ungeteilte Aufmerksam- und Heiterkeit. "Knatsch verdötscht", so das Motto des unterhaltsamen Abends, zeigte sich Chorleiterin Claudia Rübben-Laux, die ihre elegante Kleidung mit dem bunten Clownsmantel getauscht hatte, eloquent und gewohnt schlagfertig durch den Abend führte. So waren sich Bühnenjecken und Publikum beim durch und durch musikalischen Finale einig: "Im nächsten Jahr kommen wir alle wieder."

BM Arikel vom 20.12.2010

Ein musikalisches Adventsgeschenk

RSMSCHEID (MM) Einen stimmungsvollen Adventsabend verschafften der Frauenchor Remscheid und des Remscheider Männerchor Germania ihrem Publikum, Zusammen mit der Bläsergruppe Lüttringhausen, dem „Kleinen Chor der Germania und Dieter Leibold an der Orgel wurde das Konzert in der Kirche St Josef zu einem echten Ereignis.

Die Besucher hörten bekannte und weniger bekannte Advents-und Wemttaehtslieder, gesungen und gespielt. Nicht nur die beiden großen Chöre waren optimal aufeinander abgestimmt, die gesamte Zusammenstellung war ein wahrer Genuss. Schon die Lieder, die von beiden Chören gemeinsam gesungen wurden, ließen eine Gänsehaut des Wohlgefallens entstehen. Das musikalische Zwichenspiel von Dieter Leibotd an der Orgel verband die einzelnen Stücken sehr gelungen.

Lieder mit Lokalkolorit

Die Ensembles unter der Leitung von Claidia Rübben-Laux, Jürgen Kohlgrüber und Hans Herbert Brüninghaus vermittelten den Besuchern einen bunten Mix besinnlicher und fröhlicher Lieder. Gelobt sei der da kommt" war das Motto des fast zweistündigen Konzerts. das nach der Meinung der Zuhörer viel zu schnell vorüber war. Der erste Teil wurde nach der musikalischen Begrüßung durch die Bläsergruppe Liittringhausen und den gemeinsamen Einstieg der Chöre vom Frauenchor dominiert In diesem Programmteil fanden sich auch Lieder, die vom „Kleinen Chor" des Frauen- und Männerchores beigetragen wurden. Darunter waren Goppels und das Lied mit Lokalkolorit "Weihnachten im Bergischen Land".

Im zweiten Teil des Konzerts, das ohne Pause auskam, war stärker der MSnnerchor Gernisnia zu hören. Auch hier waren die Beiträge der hervorragenden Bläser perfekt in die Abfolge eingewogen. Es waren zum Teil die Kontraste im Wesen der Lieder, die Gharaktere der Stücke und die perfekte Darbietung, die den Reiz des Konzerts ausmachten.

Hielt sich das Publikum mit dem Applaus zunächst zurück, so wurden die flotten Gospel und Soli von Claudia Rübben-Laux von den be-geisterten Zuhörern mit Beifall quittiert.

rga Artikel vom 13.12.2010

Eine brillante Mischung

WEIHNACHTSKONZERT In der Lutherkirche

sangen und spielten der Frauenchor Remscheid, der Männerchor „Germania" und die Bläsergruppe Lüttringhausen.

Von Elisabeth Erbe

Man folge dem leuchtenden Stern, der oben am Kirchenhimmel hell erscheint und gelangt direkt in das festliche Weihnachtskonzert in der evangelischen Lutherkirche. Am Freitagabend schmückte der Frauenchor Remscheid zusammen mit dem Remscheider Männerchor „Germania" und der Bläsergruppe Lüttringhausen das Gotteshaus mit himmlischen Klängen.

Der Weg zur Krippe, wurde bei der Begrüßung deutlich, birgt viele Anstrengungen, die vergleichbar sind mit unserer heutigen Zeit. „Dieses Konzert kann ein Stück beiseite räumen was uns aufhält, damit wir die Geburt Christi besinnlich feiern können", hieß es weiter.

Einen stimmungsvollen Empfang bot die Bläsergruppe Lüttringhausen unter der Leitung von Hans Herbert Brüninghaus mit „O, du mein Trost und süßes Hoffen" (Joh. W. Frank/ Robert Baldorf). Unter der Leitung von Claudia Rübben-Laux entstand eine sehr gut gewählte Abwechslung zwischen den Chören und der Bläsergruppe. Besinnlich erklang der Frauenchor beim „Kyrie" von Gus Anton.

Der „Kleine Frauenchor" bot dagegen ein beschwingtes „Sunny light oLBethlehem" (Lorenz Mai-erhofer, das klatschend begleitet wurde.. Sanft, als wohltuender Kontrast, sangen die männlichen Kehlen als „Kleiner Männerchor" das Stück „Tebe pojem" (Dimitri Bortniansky) unter der Leitung von Jürgen Kohlgrüber in russischer Originalsprache.

Einen besonderen Horgenuss boten die Herren und Damen, als sie zur Einheit verschmolzen und „Weihnachtswünsche" (John Barley) erklingen ließen. Stimmliche Höhepunkte bot Claudia Rübben-Laux, die als srimmvolumige Sopranistin die Klassiker „Stille Nacht" und „Maria durch ein Dornwald ging" (Hermannjosef Rübben) sang.

Die Organisten hielten sich im Hintergrund Die Organisten Harald Jüngst (Lutherkirche) und Dieter Leibold (St. Josef) ließen die Chöre im Mittelpunkt und begleiteten dezent nur ausgewählte Stücke. Eine brillante Weihnachtsmischung wurde gemeinsam mit dem Publikum und der „Tochter Zion" beendet.

BM Artikel vom 13-12_2010

Festliche Einstimmung auf Weihnachten

VON BERND GEISLER

INNENSTADT Wer nach dem Besuch der Eisbahn auf dem Rathausplatz am Freitagabend noch „Last Christmas" von Wham in den Ohren hatte, der spürte, wie wohltuend ein weihnachtliches Chorkonzert in einer Kirche sein kann. Der Frauenchor Remscheid und der Remscheider Männerchor „Germania" präsentierten mit geballter Chorpower ihr traditionelles Weihnachtskonzert in der Lutherkirche unter dem Motto „Gelobt sei, der da kommt". Es wirkten mit: der kleine Chor des Männerchores „Germania" (Leitung: Jürgen Kohlgrüber), die Bläsergruppe Lüttringhausen unter der Leitung von Hans Herbert Brü-ninghaus und Harald Jüngst (Orgel). Die künstlerische Gesamtleitung hatte Claudia Rübben-Laux; sie sang auch zu mehreren Stücken.

Erwartungen übertroffen

Schon alleine der optische Eindruck der beiden Chöre - Frauen-und Männer im vollen Ornat vorne im Kirchenschiff! - lieferte Anlass zur Vorfreude. Was aber dann an Musikalischem geboten wurde, übertraf die Erwartungen. Die beiden Chöre klangen stets harmonisch übereinstimmend; der Gesamtklang war „richtig schön", wie es einer Besucherin spontan sagte, und dynamisch, wenn es wichtig wurde. Alles wurde mit sauberer Intonation und präzisem sprachlichen Ausdruck vorgetragen. Sehr wirkungsvoll zusammengestellt war das abwechslungsreiche Programm: Am Anfang der gemischte Chor, dann sangen die Frauen, die Bläsergruppe Lüttringhausen spielte anschließend ein instrumentales Intermezzo („Walk in the Line"), gefolgt von kleinen Frauenchor, Frauenchor und - ganz besonders stimmungsvoll - kleiner Männerchor.

Heimatliche Gefühle

Sein „Weihnacht im Bergischen Land" von Peter Rinne, Leiter des Posaunenchores Hilgen-Neuen-haus , ließ ungeschminkt heimatliche Gefühle aufkommen. Das ging durch Mark und Bein. Überhaupt war es ein Konzert großer, aber verhaltener, stimmungsvoller Gefühle. Beifall zu den einzelnen Stücken gab es keinen. Die Leute in den gut gefüllten Bänken - ein Ausverkauf war des Wetters wegen kaum möglich gewesen - lauschten eher innig andächtig als oberflächlich begeistert. Es war zu spüren: Das Konzert, tat gut. Labsal für die Seele und für die Ohren. Und ein Ansporn für die Besucher, bei „Macht hoch die Tür" kräftig mitzusingen. Immerhin hatte der Frauenchor mit „Alle Jahre wieder" eine imposante Grundlage gelegt „Last Christmas?" Nein, viele freuen sich aufs nächste Chorkonzert im nächsten Jahr. Und viele wissen: Auf Deutsch klingt's einfach schön.

BM Artikel vom 12.10.2010

Schöne Stimmen und sanfte Melodien

VON CRISTINA SEGOVIA-BÜENDIA

REMSCHEID Zu einem romantischen Chormusik-Konzert lud am Sonntagvormittag der Remscheider Männerchor „Germania" in Kooperation mit dem Männerchor Harmonie Remscheid-Handweiser m die Sophie-Scholl-Gesamtschule ein.

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung und lauschten entspannt den inspirierenden klassischen Stücken der deutschen Musikkunst: „Klassiker" der Komponisten Felix Mendelssohn Bar-tholdy, Franz Schubert und Robert Schumann bis hin zu Josef Strauß gaben die rund 60 erfahrenen Chormitglieder mit klangvollen und kräftigen Stimmen wieder.

Unterstützt wurden die Männerchöre von Bassisten Dietrich Kämmler, der zwei Stücke von Franz Schubert präsentierte, Bariton Jürgen Kohlgrüber sowie Heike Gorny an der Querflöte. Am Klavier begleitete sie Professor Werner Kämmerling.

Nicht, dass Sie denken, wir hätten uns geirrt", stellte Chorleiterin Claudia Rübben-Laux klar. „Es folgen nun einige Nacht- und Abendieder, denn auch wenn wir früh am Vormittag haben, dürfen bei einem klassischen romantischen Chorkonzert die Nachtstücke nicht fehlen", erläuterte Rübben-Laux, die die künstlerische Leitung des gesamten Konzerts übernahm.

Ein kleiner Chor unter Leitung von Bariton Jürgen Kohlgrüber regte mit „Mondnacht" von August Pannen oder „Abendfrieden" und ,. Nächtliches Ständchen" von Franz Schubert zum Träumen an. Mit einigen frühlingshaften Melodien von Cecile Chaminade oder Francis Borne begeisterte Heike Gorny an der Querflöte begleitet von Professor Werner Kämmerling am Klavier. Das Publikum schien von dem schönen Vormittagskonzert in der Schulaula sichtlich angetan, gespannt hörten die Zuhörerinnen und Zuhörer den wohlklingenden Melodien und Stimmen des Männerchores zu.

Im Anschluss an das Konzert luden die Chöre zu einem gemütlichen Beisammensein im Außenbereich der Schule ein, wo bereits Bierwagen, Tische und Bänke auf die Gäste warteten, was sich bei diesem sonnigen Wetter durchaus anbot.

rga Artikel vom: 08.10.2010

Weihnachten ist nicht mehr weit

Keine drei Monate und Weihnachten steht vor der Tür. Und da tun sich ja besonders die Herren der Schöpfung mit dem Schenken gerne mal schwer. Rat weiß der Remscheider Männerchor Germania/Harmonie Handweiser mit einer pfiffigen Geschenkidee, die dazu noch ganz kostenlos ist: "Mann" überrascht Frau und Familie mit Karten für ein Weihnachtskonzert - in dem er selber mitsingt!

"Alles, was ,Mann' dafür machen muss, ist montags um 20 Uhr für eineinhalb Stunden zum Chorprojekt Weihnachten 2010 ins BAB-Motal an der Talsperre Remscheid zu kommen und mitzusingen", sagt Germania-Geschäftsführer Wilhelm Wunderlich. "Vorsingen und Notenkenntnisse sind nicht erforderlich". Die Konzertkarten für die Lieben gibt's umsonst dazu. Konzerttermine sind am 10. Dezember (Lutherkirche) und 17. Dezember (St. Josef), jeweils 19.30 Uhr.

Kontakt über Wilhelm Wunderlich: 02191/ 40197

rga Artikel vom: 20.09.2010

Die Fischer-Chöre wären erblasst

Wenn während eines Konzertes eine junge Frau mit einem weinroten Luftballon in der Hand durch die Reihen der Zuhörer geht und Verzehr-Bons verkauft, die Gäste mit kleinen Gabeln Curry-Wurst-Stückchen aus Plastikschalen picken oder sich fröhlich mit Sekt zuprosten, dann findet so ein Konzert nicht in einem Saal, sondern in den Lagerhallen der Spedition Mäuler statt."Singender Mäuler" nennt der Frauenchor Remscheid diese schon traditionelle Konzertreihe, die in diesem Jahr mit dem 75-jährigen Firmenjubiläum der Spedition zusammen fiel.

Die Sängerinnen hatten sich am Samstagnachmittag fünf befreundete Chöre eingeladen, und so kam in diesem besonderen Ambiente ein abwechslungsreiches Konzert zustande, an dem die vielen Zuhörer sichtlich Freude hatten.

Den Anfang machte der Männerchor "Germania", der ebenso wie die beiden Frauenchöre aus Remscheid und Erftstadt-Lechenich von Musikdirektorin Claudia Rübben-Laux dirigiert wird. Ob mit der Diplomaten-Jagd oder einer russischen Volksweise mit Dietrich Kämmler als Solist - die Sänger überzeugten mit ihren bestens ausgebildeten Stimmen. Ebenso wie der "MGV Niegedacht", der unter der Leitung von Petra Rützenhoff-Berg ein tolles Repertoire präsentierte.

Die Fischer-Chöre wären vermutlich vor Neid erblasst, hätten sie miterlebt, wie Chorleiter Peter Rinne seinen "MGV Niederwermelskirchen" und die Zuhörer zu einem großen Chor vereinte und alle begeistert schmetterten "Ich war noch niemals in New York".

RB Artikel vom 13.05.2010

Die Kraft der Orgel

Verein Bergisches Chorfest veranstaltete Konzert mit sechs Chören im Altenberger Dom

Von HENRIKE WlEMKER

ALTENBERG. Chormusik aus verschiedenen Epochen gab es am Sonntagabend in Altenberg zu erleben. Der seit mehr als fünfzig Jahren bestehende Verein Bergisches Chorfest e.V. veranstaltete ein Kirchenkonzert, bei dem sechs verschiedene Chöre aus der ganzen Region mit wirkten. Zwar war durch die angeschlagenen Mikrofonanlage des Altenberger Doms die Ansage zu Beginn des Konzertes kaum zu verstehen, die Chöre selbst waren jedoch meist gut, hörbar, auch im hinteren Teil des weitläufigen Doms.

Das Konzert begann mit einem Orgelsolo durch Domorganist Rolf Müller, das die klangliche Kraft der Orgel ein-

drucksvoll demonstrierte. Danach wirkte der erste Chor, der Kammerchor Langenfeld unter der Leitung von Klaus Meiser, zwar zunächst etwas schwach, konnte jedoch nach einigen Stücken durch stimm­iche Qualität überzeugen.

Hohe Qualität

Die drei mitwirkenden Männerchöre MGV Rösrath, Remscheider Männerchor Germania (Leitung: Claudia Rübben-Laux) und Kammerchor Remscheid stellten stimmgewaltig die Kraft von guten, männlichen Stimmen dar. Einzig bei dem von der Orgel begleiteten Werk von Johann Sebastian Bach, gesungen vom MGV Rösrath unter der Leitung von Stefan Wurm schien die mächtige Orgel zwischenzeitlich die Stimmen schlichtweg zu übertönen. Diesen ersten Eindruck konnte der Chor jedoch durch Stücke von Hans Weiss-Steinberg und Piotr Janszak, die in hoher Qualität vorgetragen wurden, mehr als wettmachen.

Der Kammerchor Remscheid präsentierte unter anderem drei überzeugende Eigenkompositionen des Chorleiters Gus Anton.

Die weiteren mitwirkenden gemischten Chöre waren „Pro Musica Ronsdorf" unter der Leitung von Renate Schlomski und der Singkreis Leverkusen unter Leitung von Karl-Heinz Schlechtriem.

Rga Artikel vom: 15.02.2010

Diamanten der Session

Echte Remscheider Jecken lassen sich dieses Schmankerl nicht entgehen. Denn das gemeinsame Karnevalskonzert "Remsched knatsch verdötscht" des Remscheider Frauenchors und des Männerchors Germania im Teo Otto Theater zählt zu den größten karnevalistischen Konzertereignissen der Session und ist bekannt für hochkarätige Darbietungen.

Trotz allgemeiner Wirtschaftskrise ließen sich die Chormitglieder die Laune nicht verderben und präsentierten auch in diesem Jahr dem gut gefüllten Saal - am Samstag sogar ausverkauft - ein Programm mit beeindruckenden 35 Beiträgen.

"Auch für uns Vereine ist es bei der wirtschaftlichen Lage nicht einfach, aber wir möchten dem Publikum dennoch eine tolle Veranstaltung bieten. Die Beiträge kommen alle aus den eigenen Reihen", unterstrich Geschäftsführer Fiete Wunderlich. Dafür hatten die Mitglieder bereits seit November eifrig geprobt.

Zum Vorschein kam so mancher unentdeckter "karnevalistischer Diamant". Den Anfang machten die Chor Kids, bei denen schon die Vierjährigen mit auf der Bühne standen. Für tosenden Beifall und Gejohle sorgte der kleine Männerchor der allen riet, sich lieber einen Hund als eine Frau anzuschaffen.

Stehende Ovationen bekamen die "Handweiser" mit ihrem pikanten Auftritt zum Lied "Die Glocken von Rom". Im Fatsuit trällerte Angelika Zapp-Zander "Ich hab mich tausendmal gewogen". Zwischen den traditionellen Karnevalsliedern zum Mitsingen sorgten unter anderem Bärbel Meier, Anita Donsbach und Hartmut Hesmert mit Büttenreden, politischen Persiflagen und Sketchen für Unterhaltung.

Professionelle Akrobatik und Tanz präsentierte die Tanzkorps KG der Tollität Luftflotte. Gerne hätte das Publikum eine Zugabe gesehen, doch leider musste die Truppe weiter zu einem Auftritt nach Köln. In bester Partystimmung schunkelten und sangen die Jecken bis in die Nacht.

Besonders fiel auf, dass viele junge Leute mitfeierten - ein Publikumswandel beim Karnevalskonzert. Bei der Kostümwahl ging der Trend in diesem Jahr übrigens eindeutig in Richtung Marinelook und Pirat, aber auch das klassische Clownskostüm war nach wie vor sehr beliebt.

rga Artikel vom: 14.12.2009

Chöre erfüllten Weihnachtswünsche

In schöner Regelmäßigkeit finden in der Adventszeit klangvolle Weihnachtskonzerte in der Lutherkirche statt. Doch nicht allein diese Termine haben eine schöne Tradition, bewährt hat sich auch die Zusammensetzung der Teilnehmer. So treten der Frauenchor Remscheid und der Remscheider Männerchor Germania seit geraumer Zeit gemeinsam auf. So auch am Freitagabend.

Das Publikum sang begeistert mit Als Organist Harald Jüngst die ersten Takte von Georg Friedrich Händels "Freuet euch all" spielte, nahmen die Damen und Herren in ihren feierlichen Gewändern Aufstellung, um dann alle gemeinsam dieses klangvolle Stück Musikgeschichte zu intonieren. Beide Chöre präsentierten sich bestens vorbereitet und in ebenso guter stimmlicher Verfassung.

"Musizierte Weihnachtswünsche" war der Konzertabend überschrieben. "Laudate Dominum", "Als die Welt verloren", aber auch "Winter Wonderland" oder "Tannenduft, Kerzenschein" wurden darin besungen. Begleitet wurden die beiden Chöre von der sehr jungen Gruppe "Moments of Music" unter der Leitung von Monika Biskupek.

Aber nicht allein die beiden Chöre und die Instrumentengruppe unter der Gesamtleitung - auch das hat Tradition - der Musikdirektorin Claudia Rübben-Laux begeisterten das nach jedem Beitragsblock frenetisch applaudierende Auditorium. Mit "Macht hoch die Tür" und "Tochter Zion" durfte das Publikum - und die Lutherkirche war bestens besucht - auch selbst tätig werden. So ging an der Martin-Luther-Straße ein abwechslungsreiches Programm stil- und klangvoll über die Bühne.

rga Artikel vom: 10.12.2009

Remscheider Männerchor: Treue Mitglieder

(pk). Bei der Weihnachtfeier des Remscheider Männerchors Germania kamen am vergangenen Samstag rund 130 Gäste im BAB-Motel zusammen. Die Chormitglieder konnten sich unter anderem an den Auftritten der "ChorKids" und der Bläsergruppe des Posaunenchors Lüttringhausen erfreuen.

Der Germania-Vorsitzende Jürgen Sauer ehrte außerdem Mitglieder für ihre Vereinstreue: Dieter Esser (50 Jahre), Karl Moritz, Peter Schneeloch (je 40) und Axel Timm (25).

rga Artikel vom: 15.10.2009

Traditionelles Herbstfest am vergangenen Wochenende

(pk). Ein volles Haus beim traditionellen Herbstfest im BAB-Motel an der Eschbachtalsperre am vergangenen Samstag. Das hatte sich die Pommersche Landsmannschaft Remscheid nicht träumen lassen. "Die Pommern sind sehr verbunden mit ihrer Scholle und der Tradition des Erntefests.

Wir Pommern in Remscheid folgen dieser Tradition nicht und feiern schon seit vielen Jahren das Herbstfest", so die Vorsitzende Brigitte Kiel in ihrer Ansprache.Und mit ihrem Konzept lagen die Remscheider erneut goldrichtig und konnten Landsleute aus Düsseldorf, Köln, Wermelskirchen und Wuppertal begrüßen.

Und eine Besucherin mit Wohnsitz in Namibia war ebenfalls unter den Gästen. Besonders erfreut waren die Organisatoren über den Besuch von Waltraut Marin, die mit 100 Jahren älteste Teilnehmerin war.

Sie alle erlebten ein buntes und sehr abwechslungsreiches Programm, das fast komplett von den Mitgliedern aus den eigenen Reihen gestaltet wurde. Klaus Trester führte im Saal, der von Norbert Stremlov herbstlich dekoriert wurde, durch die einzelnen Programmpunkte.

Ingrid Fröhlich, Charlotte Knüppel und Peter Barisch zeigten die Showtanzparodie "Der gestörte Tanz". Gertrud Eschenräder und Ingrid Marx hatten mit ihrem Sketch "Auguste am Fahrkartenschalter" die Lacher auf ihrer Seite. Ein weiterer Höhepunkt war der überraschende Auftritt des Männerchors "Germania" unter der Leitung von Jürgen Kohlgrüber.

Die Gäste schwangen natürlich auch kräftig das Tanzbein. Für die Musik zeigte sich das "Konnerth-Duo" verantwortlich, das bereits zum 20. Mal bei den Pommern auftrat, die mit dem gemeinsam gesungenen Pommernlied ihr mehr als gelungenes Herbstfest ausklingen ließen.

rga Artikel vom: 27.08.2009

Germania beendet die Sommerpause

Im Mai hat die "Germania" erneut den Titel "Meisterchor" ersungen - das verspro-chene Fässchen Bier spendierte Chorleiterin Claudia Rübben-Laux nun zum Wandertag.

Vor wenigen Tagen startete sie mit "ihren" Männern aus der Sommerpause wieder in die Proben. Neben diversen kleineren Auftritten nehmen die Sänger vor allem ihre Weihnachtskonzerte am 11. Dezember in der Lutherkirche und am 13. Dezember in der Kirche St. Josef ins Visier.

Ebenfalls gesichert ist inzwischen die traditionelle Karnevals-Gala der Germania im Teo Otto Theater: Am 12. und 13. Februar können sich die Besucher auf humorvolle Abende freuen.

rga Artikel vom: 07.08.2009

HELFT UNS HELFEN: Sprung in die Zukunft

Spendenaktion des RGA für ein bedrohtes Projekt: Jugendliche sollen nicht auf der Straße stehen. Die Gefahr ist groß, dass sie ein Leben lang von Sozialkassen abhängig sind: Benachteiligte Jugendliche, die den Sprung von der Schule in den Beruf nicht schaffen, stehen am Scheideweg.

Um welch enorme Summen es dabei geht, beweist ein Remscheider Projekt: Hätte "Kompazz" in den letzten drei Jahren nicht 60 benachteiligte Jugendliche in den ersten Arbeitsmarkt gebracht, wäre das mit einer Million Euro für den Steuerzahler zu Buche geschlagen.

"Kompazz" ist beim Verein "Kraftstation" angesiedelt - und steht als Abkürzung für "Kompetenzzentrum". Fünf Mitarbeiter vom Psychologen bis zum Sozialarbeiter kümmern sich bereits in der Schulzeit um Jugendliche mit besonderen Problemen, denen die Hilfe von ArGe und Arbeitsagentur nicht reicht. Die Palette reicht von kurzen Tipps bis hin zu einjährigen Intensiv-Betreuungen. Durchschnittlich 100 Jugendliche betreut das "Kompazz"-Team.

Ihre Arbeit rechnet sich und spart dem Steuerzahler enorme Summen. Dennoch stand "Kompazz" vor dem Aus: Weil die Stadt Remscheid nicht den nötigen Zuschuss zahlen kann, mussten die Jugendlichen bei "Kompazz" bangen. Es geht um mehrere zehntausend Euro.

"Kompazz" muss weiter existieren, findet RGA-Verleger Dr. Wolfgang Pütz: "Das ist der Zweck, den wir mit unserer Benefiz-Aktion ®Helft uns helfen¯ immer verfolgt haben: Dort einzuspringen, wo sonst niemand mehr hilft." Jungen Menschen eine Chance geben und zugleich in die Zukunft unserer Gesellschaft investieren - das ist das große Ziel der vorweihnachtlichen Hilfsaktion des RGA. Sie kommt in diesem Jahr der wertvollen Arbeit von "Kompazz" zugute.

Grundstock von Germania: 300 Euro für "Helft uns helfen" Den Grundstock legte gestern der Meisterchor Germania: Nachträglich überreichten die Sänger 300 Euro, die sie bei einer Feier für "Helft uns helfen" gesammelt hatten. "Das ist jetzt unser Startkapital", freut sich RGA-Verleger Dr. Wolfgang Pütz - und hofft auf viele Nachahmer.

rga Artikel vom: 29.05.2009

Chöre im Forum Hackenberg

Trotz dichter Regenwolken ließen sich die Remscheider es sich nicht nehmen, das Konzert des Meisterchors "Germania" e.V. in Kooperation mit dem MC Harmonie Remscheid-Handweiser am Sonntag zu besuchen.

"Heut vergessen wir die Sorgen" hieß es im Programm und versprach ein heiterer Vormittag im Forum Hackenberg zu werden. Unter der Leitung der charmanten Claudia Rübben-Laux und dem begnadeten Pianisten Prof. Werner Kämmerling besang der fast 60-köpfige Chor die Liebe, das Leben und das Glück.

Die "Treue Liebe" (Gerhard Rabe) sowie weitere romantische Stücke wurden bravourös interpretiert. Schwungvoll ging es mit "Heißa Kathreinerle" weiter und brachte so manchen Gast ins Schunkeln. Mit dem schwedischen Volkslied "Im Frühtau zu Berge" wurde das Publikum zum Mitsingen eingeladen. Mit einer atemberaubenden Solostimme faszinierte der Bassist Dietrich Kämmler mit Beiträgen von Robert Schumann. Als ganz besonderer Höhepunkt galt das Duett der Chorleiterin Claudia Rübben-Laux und Dietrich Kämmler mit dem Musicalsong "All I ask of you". Ausdruckstark mit viel Gefühl in der Stimme ließ das Paar im Saal alle Sorgen vergessen und entführte für eine kurze Zeit in das Musical "Phantom der Oper". Ein wahrer Hörgenuss!

rga artikel vom: 15.05.2009

Meisterchor im Chorverband

Die Mitglieder des Remscheider Männerchors Germania sind stolz. Stolz, dass sie im vergangenen Jahr den Titel "Meisterchor im Chorverband NRW" erfolgreich verteidigen konnten.

Und stolz, dass sie durch die Kooperation mit dem Männerchor Harmonie aus Handweiser jetzt 77 Sänger in ihren Reihen haben. Damit ist er der größte Chor im Bergischen Land.

Bei der Mitgliederversammlung im BAB-Motel bestätigten die Mitglieder bestätigten jetzt in ihren Ämtern Jürgen Sauer (1. Vorsitzender), Heinz Hüster (2. Vorsitzender), Wilhelm Wunderlich (1. Geschäftsführer), Hans Marjan (2. Geschäftsführer), Frank Kohl (1. Schatzmeister), Bernd Krei (2. Schatzmeister). Neu gewählt wurden Friedrich New (Beisitzer), Rainer Tritscher (Kassenprüfer) und Günther Schwartz (Notenwart).

Nach dem traditionellen Bratwurstessen schaute Vorsitzender Jürgen Sauer auf das Programm 2009. 17. Mai: "Heut'vergessen wir alle Sorgen" im Forum Hackenberg; 11. bis 14. Juni: Chorreise ins Saarland; 5. Juli: Auftritt Seniorenheim Wiedenhof; 27. September: "Bergisches Chorfest" in Bergisch-Gladbach; 27. November: "Singen unter dem Weihnachtsbaum" in der Denkerschmette; 5. Dezember: Weihnachtsfeier im BAB-Motel; 11. und 13. Dezember: Weihnachtskonzerte in der Luther-Kirche und in St. Josef mit dem Frauenchor Remscheid.

rga artikel vom: 14.04.2009

Osterkonzert von Germania und Harmonie Remscheid-Handweiser

Feiertage wie Ostern gehen oft mit nostalgischen Gefühlen einher: Traditionen werden gepflegt und viele gedenken der "guten, alten Zeit". Dass das mit einem lachenden und einem weinendem Auge geht, bewiesen der Remscheider Männerchor "Germania" in Kooperation mit dem MC Harmonie Remscheid-Handweiser in ihrem 79. Osterkonzert am Ostersonntag im Saal der Adolf-Clarenbach-Kirchengemeinde in Reinshagen.

Unter der Leitung von Jürgen Harder präsentierte der Chor in verschiedenen Besetzungen bekanntes Liedgut wie "Sei glücklich heut" von Michael Schmoll oder den Welterfolg "Die Rose" von Amanda Mc Broom. Unterstützung gab bei einigen Titeln Margot Müller mit dezenter Klavierbegleitung.

Die beinahe fünfzig Sänger überzeugten bei ihrem traditionellen Auftritt mit klarer Aussprache, vor allem bei abschließenden Konsonanten, und dynamischer Modulationsfähigkeit. Ebenso erfreulich ist ihre Homogenität des Klanges, ohne "breiige" Vermischung in den Mittelstimmen oder tremolierende Tenorhöhen.

Die in dem Lied von "Köln am Rhein" verlangte artikulatorische Virtuosität gelang dadurch mit Aplomb - wie schwer das scheinbar Einfache ist, wurde kaum bemerkbar, auch dank der sauberen Intonation des Chores. Ebenso gut wirkten die Solisten. Frauke Harder brillierte mit drei vibrierend intensiv gestalteten, nur in der Höhe etwas zu steif gesungenen Gospels. Jürgen Kohlgrüber amüsierte zudem die zahlreich erschienen Zuhörer mit humorvoll vorgetragenen Liedern.

Das Publikum hofft auf die 80. Neuauflage Kohlgrüber leitete zudem den Kleinen Chor der "Germania". Mit leisen und feinen Tönen stimmten die Sänger den Titel "In der Fremde" von Rudi Kühn an - und rührten ihr Publikum damit zu Tränen. Genauso wie "Der Hahn von Onkel Giacometo" wahre Lachsalven hervorrief. Mit vereinten Sangeskräften und dem "Sierra Madre" ging ein vergnügliches und traditions-bewusstes Osterkonzert zu Ende.

Dass das Publikum auf eine Fortsetzung hofft, wurde durch begeisterten Applaus mehr als deutlich.

rga Artikel vom 23.02.2009

Beeindruckend: im Teo Otto Theater wirbelten beim Karnevals-Konzert von Germania und Frauenchor die Tanzmariechen durch die Luft.

„Hück oder nie, Marie"

KULT-KARNEVAL Germania und Frauenchor servierten eine beachtliche Show im Teo Otto Theater - mit kölscher Unterstützung.

„Ran an die närrischen Gewehre", befahl Chorleiterin Claudia Rübben-Laux schon eine Viertel-stunde nach Beginn der großen Karnevalsshow Freitagabend im Remscheider Teo Otto Theater. Und „De Hoppemötzcher" aus ' Köln hatten die Rakete wahrlich verdient, denn die Tanzgarde ließ nicht nur die Beine, sondern gleich ganze Tanzmariechen durch die Luft wirbeln.

Längst zum Kult avanciert, lockte das Karnevalskonzert der beiden Remscheider Chöre „Germania" und „Frauenchor" sowie

zahlreicher Solisten aus den eigenen Reihen auch in diesem Jahr wieder an zwei Abenden die Je-cken aus Remscheid und Umgebung ins Theater. Gut vier Stunden lang wurde ein handgemachtes Programm geboten, es wurde gesungen, getanzt und gekalauert. Und ebenso phantasievoll und farbenfroh wie die Sängerinnen und Sänger auf der Bühne waren auch die Gäste im proppenvollen Theatersaal kostümiert. Da saß der Teufel neben dem Priester und das Engelchen schien sich neben dem Piraten pudelwohl zu fühlen. Eine sympathische Sitte ist es auch, dass Getränke, Schnittchen und Frikadellen von zu Hause mitgebracht werden dürfen, wie es wohl früher im Bergischen üblich war.

Die öffentliche Hand greift ins Nichts

Nach einem Potpourri typisch kölscher Karnevalslieder, das beide Chöre wunderbar stimmig darboten, stürmten die „Chorkids" auf die Bühne und verkündeten: „Jetzt kommt Frauenpower". 15 kecke kleine Mädchen umgarnten mit dem Lied „Tolle Typen (statt rote Lippen) muss man küssen" musikalisch gekonnt den einzigen Jungen, der das lässig mit der Sonnenbrille auf der Nase hinnahm, und nur hin und wieder ganz cool „Kusshändchen" verteilte. Bravo-Rufe der Gäste für diese muntere, quickleben-dige Nachwuchs-

Truppe. Als die Germania dann „Mer schenke der Ahl ein paar Blömscher" anstimmten, da sang und schunkelte das Publikum begeistert mit. Ob die „Zwit-scherköppe" mit „Hück oder nie, Marie", der Mädchenchor, der die Regenwürmer unterhaltsam husten ließ oder die fünf Mädels, die „Äwer dann" sangen - eine tolle Show. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Chorleiterin Claudia Rübben-Laux sehr launig und professionell durch den Abend führte.

Ihre eigene Bütt brachte Anita Donsbach mit, die im schönsten Kölsch gleich Ober-bürgermeisterin Beate Wilding aufs Korn nahm: „Haben Sie gesehen, wie sie eben nach hinten gewunken hat? So sieht das aus, wenn die öffentliche Hand ins Nichts greift.

BMP Artikel vom 23.02.2009

Feuerwerk der guten Laune

Remscheider Frauenchor und MC Germania boten im Teo Otto Theater zwei Karnevals-veranstaltungen der Extra-Klasse: 38 Beiträge mit mehr als 100 Mitwir-kenden begeisterten das Publikum.

Gemeinsam stark

Mit ihren Gemeinschaftskonzerten bereichern der Frauenchor Remscheid und der Männerchor Germania seit vielen Jahren das kulturelle Leben in Remscheid. Verstärkt werden sie seit Beginn des Jahres durch die Sänger des MC Harmonie Handweiser, die sich durch einen Kooperationsvertrag dem MC Germania angeschlossen haben.

Allen Hiobsmeldungen vom internationalen Finanzmarkt zum Trotz – die Remscheider lassen sich die tollen Tage nicht vermiesen und feierten am Wochenende gleich zweimal ausgelassen im ehrwürdigen Teo Otto Theater. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass die Karnevalskonzerte des Frauenchors Remscheid und des Männerchors (MC) Germania ein wahrer Garant für jecke Hochstimmung sind: Ein abendfüllendes Programm mit sage und schreibe 38 verschiedenen Beiträgen von weit mehr als 100 Mitwirkenden, die auf einer fröhlich-bunt geschmückten Bühne ein Feuerwerk der guten Laune abbrannten, ließ trüben Gedanken nicht die Spur einer Chance.

Ausgelassen im ehrwürdigen Teo Otto Theater.

Dabei zeigte sich einmal mehr, dass die Karnevalskonzerte des Frauenchors Remscheid und des Männerchors (MC) Germania ein wahrer Garant für jecke Hochstimmung sind: Ein abend-füllendes Programm mit sage und schreibe 38 verschiedenen Beiträgen von weit mehr als 100 Mitwirkenden, die auf einer fröhlich-bunt geschmückten Bühne ein Feuerwerk der guten Laune abbrannten, ließ trüben Gedanken nicht die Spur einer Chance.

Hochkarätige Tanzgruppe

Dass die Sangesschwestern und -brüder, die vom MC Harmonie Handweiser tatkräftig und stimmgewaltig unterstützt wurden, eine hochkarätige Tanzgruppe in die Werkzeugstadt holten, verdient zudem höchste Anerkennung. Das Kölner Tanzcorps „De Höppemötz-jer" legte einen fabelhaften Auftritt hin, für den sogleich die erste Rakete des Abends entzündet wurde. Denn wahrlich - diese Truppe aus hübschen Mädchen und starken Männern, die ihre Holden mal eben auf die Schulter bugsierten oder sie wie Luftschlangen in schwindelerregende Höhen warfen, war ein regelrechter Knüller.

Alsdann zeigten die „Chorkids", dass es Remscheid um seinen karnevalistischen oder musikalischen Nachwuchs nicht bange sein muss. Denn während Opa seine Annäherungs-versuche noch im Autobus startete, übernehmen im dritten Jahrtausend die Mädels die Flirtoffensive und bekennen frank und frei: „Tolle Typen soll man küssen."

Natürlich stand beim Chorkarneval der fidelen Seemänner, Teufelchen, Zigeuner oder Cowboys der Gesang im Mittelpunkt. Im Wechsel oder gemeinsam intonierten Sängerinnen und Sänger bekannte Stimmungshits der vergangenen Jahrzehnte. Ganz einfach super, wie Hildegard Löosen und Teenie Lena den Räuber-Schlager „Op dem Maat" trällerten. Stimmungskanone Brunhilde Meier brachte die Theatergäste zum ersten Mal auf die Beine. Und als Büttenredner könnten sich Anita Donsbach und Hartmut Hessmert zweifelsohne auch in den närrischen Hochburgen am Rhein behaupten.

Bleibt noch die aus den eigenen Reihen gebildete und glänzend aufspielende Combo sowie die witzige Moderation von Chorleiterin Claudia Rübben-Lauxzu erwähnen. Vor dieser meisterlich-j ecken Gemeinschaftsleistung kann man nur den Narrenhut ziehen. Remscheider Frauenchor und MC Germania -drei mal Remscheid Helau!

Eine atemberaubende Aufführung zeigte das Kölner Tanzcorps „De Höppemötzjer" auf der Bühne des Teo Otto Theaters. Trübe Gedanken hatten da keine Chance.